Wie es zur Gründung des Vereins kam:
Im Frühjahr 2013 trafen sich einige Grainauer rund um die Initiatoren Wolfgang Utz und Robert Grasegger zu mehreren, intensiven Gesprächen. Sie alle einte ein zentrales Anliegen: Grainau muss als lebens- und liebenswürdiges Dorf erhalten werden. Es sollten neue Ideen entwickelt und andere Wege verfolgt werden, um unter anderem:
- die Rahmenbedingungen für junge Familien sowie für ältere Mitbürger zu verbessern
- den Tourismusstandort Grainau vorausschauend weiterzuentwickeln.
Sehr schnell erkannte man, dass es dazu einer eigenständigen Organisationsform bedarf, die Einfluss auf die Gemeindepolitik nehmen kann. Zum einen, um ein partei-unabhängiges Forum zu schaffen, in dem sich engagierte Bürger mit neuen Gedanken und losgelöst von Parteivorgaben einbringen können. Zum anderen, damit die Grainauer Bürger eine echte Wahlmöglichkeit bei Kommunalwahlen haben.
Aus diesen Überlegungen heraus wurde am 30.07.2013 der Verein Bürger für Grainau e. V. (BfG) gegründet, der bei den Kommunalwahlen 2014 mit einer eigenen Liste sowie einem Bürgermeisterkandidaten antrat.
Die Idee einer partei-unabhängigen politischen Kraft, die breites Fachwissen bündelt und für sachliche, transparente Politik eintritt, stieß auf großen Zuspruch bei den Grainauer Wählerinnen und Wählern: BfG erhielt sieben Gemeinderatsmandate und ihr Kandidat Christian Andrä verfehlte nur hauchdünn das Bürgermeisteramt.
Bei den Kommunalwahlen 2020 trat Bürger für Grainau e. V. erneut mit einer starken Liste an und kann seitdem erneut 5 Gemeinderatskandidaten und mit Christian Andrä den 2. Bürgermeister stellen. Zudem engagiert sich Ilkkan Karats als einer von zwei Kinder- und Jugendbeauftragten sowie Michael Wilsch als Seniorenbeauftragter.
Mit der Reihe „politische Abende“ veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Vorträge mit renommierten Rednern aus allen Branchen und gesellschaftlichen Bereichen. Dabei geht es um regionale Themen, aber auch um Weltpoltik.